Ich bin in einer sex -feindlichen Gesellschaft aufgewachsen; kaum jemand hat mich über Sex und Sexualität aufgeklärt – weder meine Familie, noch meine Schule, noch mein weiteres soziales Umfeld. Folglich habe ich nie gelernt, wie man über Sex spricht oder wie ich meine eigenen sexuellen Bedürfnisse und Wünsche erkennen und ausdrücken kann. Stattdessen wurde ich mit einem tiefen Schamgefühl belastet, das mich mein ganzes Leben lang daran gehindert hat, meine Sexualität frei auszuleben und zu genießen.

Mit der Performance Common Boy breche ich das Schweigen in mir selbst und stelle mich gesellschaftlichen Tabus. Es ist ein Prozess der Heilung und Liberation– ein Prozess, der zugleich untrennbar mit viel Wut, Frustration und einem Gefühl der Ungerechtigkeit verbunden ist. Durch meine eigene Befreiung möchte ich andere Frauen (sowie Menschen aller anderen Geschlechter) – die sich von diesem Thema angesprochen fühlen – ermutigen und inspirieren, ihre eigene Sexualität bewusst anzunehmen und selbstbestimmt zu gestalten.

Die Performance befindet sich derzeit noch in der Forschungs- und Entwicklungsphase; die Erstaufführung findet am 31. Mai 2026 im FLINTA Kultursalon statt. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie dabei sein könnten!
Weitere Infos: https://flintaliteratur.de/en/events-flinta-kultur-salon/
Bilder und Video gemeinsam mit meiner wunderbaren Kollaborateurin und Co-Autorin Cecilia Pez.

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